Steter Tropfen höhlt den Stein – Die Verwaltungsnebenstellen werden geschlossen!

Seit 2006 stellt Die Aktive mit schöner Regelmäßigkeit in jeder Haushaltsberatung den Antrag, die Verwaltungsnebenstellen in Kleinenbroich und Glehn zu schließen.
Dieser wurde stets mit Empörung abgelehnt – zu schlimm sei der Verlust der Bürgernähe und zu gering das Einsparpotenzial.

Jetzt hat die GPA die Schließung ebenfalls empfohlen.

Und plötzlich liegen ganz andere Zahlen vor. Eine Einsparung von 16.232,93 € je Außenstelle, also rund 32.500 € insgesamt pro Jahr ist zu erwarten.

Auch besuchen nur 1/3 so viele Bürger die Nebenstelle im Vergleich zum Bürgerbüro (gerechnet pro Mitarbeiter). Die Auslastung der Mitarbeiter ist somit sehr gering.
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Erneute Aufforderung an den Flughafen Düsseldorf

Am 9. Dezember hatten wir gemeinsam mit Bündnis90/Die Grünen die Flughafenleitung des Flughafens Düsseldorf gebeten, auch in Korschenbroich über die geplante Kapazitätserweiterung zu berichten. Das wurde leider abgelehnt.

Doch wir lassen nicht locker und fordern nun den Flughafen erneut dazu auf. Unterstützung gab es dafür gestern im Rat von allen (!) Ratsmitgliedern.

Wir werden selbstverständlich an dieser Stelle über die Antwort des Flughafen informieren.

Niederschrift

Dankeschön vom Kindergarten

Die Aktive hat den Trägerwechsel zur Diakonie, betreffend den Kindergarten Pestalozzistraße/Hochstraße, kritisch gesehen und dem nicht zugestimmt. Leider haben das nicht alle so bewertet, mit Mehrheit (30 : 15) wurde der Wechsel beschlossen.

Jetzt ist die Diakonie am Zuge und muss sich dem Team, den Eltern und den Kindern erklären und ihr Konzept vorstellen.

Für unsere Einschätzung und unser Abstimmverhalten bekamen wir jetzt ein nettes „Dankeschön“ vom Kindergarten. Wir haben uns sehr darüber gefreut!

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Die Aktive lehnt Wechsel der Kita-Trägerschaft ab

Im neuen Ratssaal wurde es zur Sitzung am 26. November voll. Ca. 80 Eltern, Erzieherinnen  und Kinder waren erschienen, um den Ratsmitglieder und der Verwaltung deutlich zu machen, dass sie gegen den Wechsel der Trägerschaft von der Stadt zur Diakonie sind. Nicht nur Erzieherinnen des betroffenen Kindergartens Pestalozzistraße/Hochstraße gaben ihren Unmut kund, sondern auch ihre Kolleginnen aus den anderen städtischen Kindergärten zeigten sich durch ihre Anwesenheit solidarisch.

In ihrer Begründung stellten die Sprecherinnen der Eltern dar, dass sie sich von der Stadt im Stich gelassen fühlen, da sie bis zum 13.12. ihre Kinder anmelden müssen – obwohl unklar ist, welche Erzieherinnen bleiben und welches Konzept der Kindergarten zukünftig fahren wird. Auf ihre Fragen und Sorgen gab es von der Diakonie als zukünftigen Träger keine Antwort.

Die Aktive machte deutlich, dass auch sie eine Stellungnahme der Diakonie bislang vermisst. Die Meinung der Eltern, des Personals und der Verwaltung ist bekannt – aber von der Diakonie hört man nichts. Obwohl sowohl beim Bildungsausschuss als auch jetzt im Rat waren Vertreter der Diakonie unter den Zuhörern – aber sie machten keinen Gebrauch davon, die offenen Fragen zu klären. Das lässt nicht auf eine vertrauensvolle Zusanmenarbeit hindeuten. Deshalb lehnt Die Aktive, trotz der zu erzielenden Einsparungen, den Trägerwechsel ab.

Einsparungen hat der städtische Haushalt nötig – aber nicht zu jedem Preis und übers Knie gebrochen.

Die geheime Abstimmung ergab 15 Stimmen gegen den Wechsel (3 mehr als Die Aktive, Bündnis 90/Die Grünen und Ulli) gegen die Mehrheit von 30 Stimmen aus CDU, SPD und FDP.