Antrag zur Fortführung der Maßnahmen zur Kappung der Grundwasserspitzen

Die im Jahr 2011 abgeschlossenen Verträge für die Grundwasserkappungsmaßnahmen in den Ortsteilen Herrenshoff, Raderbroich, Pesch und Kleinenbroich laufen nach 10 Jahren im Jahr 2021 aus.
Offen ist derzeit, ob und wie diese Maßnahmen fortgesetzt werden, was im Wesentlichen daran liegt, dass für die Jahre 2021 ff. die Finanzierung zu klären ist.

Aus diesem Grund beantragte unsere Fraktion bereits im Hauptausschuss, der am 25. Juni an Stelle des Rates tagte, zur nächsten Sitzung des Ausschusses für Grundwasser, Umwelt, Energie und Klimaschutz einen mit dem Erftverband abgestimmten Zeitplan vorzulegen.
In der Sitzung des Umweltausschusses am 01. September kam unser Antrag auf die Tagesordnung. Der Ausschuss empfiehlt dem Rat, die Maßnahmen zur Grundwasserkappung wie bisher fortzuführen. Der Beschluss erfolgte einstimmig, ohne Gegenstimme.

Holger Diez vom Erftverband nahm Stellung zum Sachstand und legte Zahlen zur weiteren Finanzierung vor. Rund 230.000 Euro will der Erftverband zwischen 2021 und 2031 in die Grundwasserkappungsmaßnahme in Korschenbroich investieren. Damit es so weit kommt, müssen Bürger aus den betroffenen Ortsteilen Herrenshoff, Raderbroich, Kleinenbroich und Pesch rund 79.000 Euro im Jahr beisteuern.
Die Überschüsse der vergangenen zehn Jahre, in der die Pumpen vor allem stillstanden, werden entsprechend der alten Gesamtbeträge gestaltet.Das bedeutet, dass bei einer gleichbleibenden Anzahl an Beteiligungen zwar in jedem betroffenen Ortsteil der zu leistende Betrag pro Bürger sinkt, allerdings in sehr unterschiedlichem Maße. Sollten sich wiederum 190 Pescher beteiligen, müssen diese jeweils nur 43 statt zuvor im Schnitt 132 Euro im Jahr zahlen. In Raderbroich sinkt der Betrag hingegen bei wiederum 85 Beteiligungen nur von zuvor im Schnitt 154 auf 146 Euro.
Im Artikel der Rheinischen Post vom 03.09. lesen Sie weitere Einzelheiten.

Antrag zur Sitzung des Hauptausschusses (anstelle Stadtrat) am 25. Juni 2020 „Fortführung der Maßnahmen zur Kappung der Grundwasserspitzen“

Antrag:

Die Verwaltung wird beauftragt zur nächsten Sitzung des Ausschusses für Grundwasser, Umwelt, Energie und Klimaschutz (voraussichtlich am 1. September 2020) einen mit dem Erftverband abgestimmten Zeitplan für die Fortführung der Maßnahmen zur Kappung der Grundwasserspitzen vorzulegen.

Die Verwaltung wird ferner beauftragt, mit dem Erftverband bis zu der nächsten Sitzung des Ausschusses für Grundwasser, Umwelt, Energie und Klimaschutz die Höhe der jährlich ab dem Jahr 2021 umzulegenden Kosten der Grundwasserkappungsmaßnahmen zu ermitteln und dieses zusammen mit dem Zeitplan in der Sitzung vorzustellen.

Begründung:

Die im Jahr 2011 abgeschlossenen Verträge für die Grundwasserkappungsmaßnahmen in den Ortsteilen Herrenshoff, Raderbroich, Pesch und Kleinenbroich laufen nach 10 Jahren im Jahr 2021 aus.

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Live-Stream zum Hauptausschuss

Um die Verbreitung der Covid-19-Infektionen einzudämmen und um die Mitglieder des Stadtrates und der Verwaltung zu schützen, wurde in der digitalen Ratstizung vom 21.04.2020 beschlossen, Anglegenheiten, die der
Beschlussfassung des Rates unterliegen, an den Hauptausschuss zu delegieren. Dieser Beschluss ist zunächst bis zum 14.06.2020 befristet.

Am 14. Mai tagt der Hauptausschuss anstelle des Rates. Die Sitzung findet in der Aula des Gymnasiums statt, um die Sicherheitsabstände zu gewährleisten.
Die Sitzung wird per Live-Stream zu verfolgen sein.
Der Link dazu finden Sie auf der Homepage der Stadt .
Für die Aktive nehmen H.L. Endell und Jutta Goebel an der Sitzung teil.
Die Anträge zur Entlastung der Gastronomie und zu Zuschüssen für Feuerwehr-Gerätehäuser (siehe vorhergehende Beiträge) werden in diesem Hauptausschuss beraten.

Antrag: Entlastung der Gastronomie in Korschenbroich

Sitzung des Hauptausschusses am 14. Mai 2020

Entlastung der Gastronomie in Korschenbroich

Antrag:

Der Hauptausschuss beschließt anstelle des Stadtrates, dass für das Jahr 2020 die Gebühren nach Nr. 5b der Sondernutzungssatzung der Stadt Korschenbroich –Gebührentarif – nicht erhoben werden. Bereits gezahlte Gebühren für das Jahr 2020 werden erstattet.

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