Glyphosat soll aus Korschenbroich verbannt werden – Antrag für den Umweltausschuss

Die Aktive beantragt, dass Korschenbroich frei von Glyphosat wird
.2018.10.24 Antrag Umwelt

Mittlerweile ist es weitgehend anerkannt, dass Glyphosat und glyphosathalte Mittel schädliche Auswirkungen auf die Umwelt sowie auf die menschliche Gesundheit haben.

Zudem trägt Glyphosat zum Artensterben bei, weil durch das Abtöten der Beikräuter vielen Insekten und damit auch den Vogelarten die Nahrungsgrundlage entzogen wird.

Vom Umweltministerium Rheinland-Pfalz ist der Einsatz von Glyphosat auf öffentlichen Flächen für dieses Bundesland schon verboten, bundesweit haben 110 Städte und Gemeinden den Einsatz von Glyphosat bereits verboten. Zahlreiche weitere Städte und Gemeinden diskutieren ein Verbot.

Auf städtischen Grundstücken werden Unkräuter in Korschenbroich schon heute überwiegend durch mechanische oder thermische Verfahren beseitigt, so dass der Aufwand für die Stadt überschaubar ist.

Pächtern von städtischen Grundstücken kann im Rahmen der privatrechtlichen Vertragsfreiheit ohne Weiteres aufgegeben werden, auf den Einsatz von Glyphosat zu verzichten. Sollten Pächter dies bei Vertragsverhandlungen ablehnen, sollte eine Vertragsverlängerung mit diesem Pächter nicht erfolgen.

 

Der Stadtrat gibt grünes Licht für einen Heimatpreis

Rheinische Post vom 29.09.2018:

Der Stadtrat gibt grünes Licht für einen Heimatpreis

Von Friedhelm Ruf

KORSCHENBROICH | (FR) Ab dem kommenden Jahr soll es in Korschenbroich einen Heimatpreis geben. Das hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Der Rat folgte damit einem Antrag der Fraktion „Die Aktive“, deren Fraktionsvorsitzender Hanns-Lothar Endell mit der Vorlage der Verwaltung einverstanden war.
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Die Aktive beantragt „Heimatpreis“ – Bericht aus der RP vom 12.09.2018

Die Aktive bringt in die Ratssitzung am Donnerstag einen Antrag auf einen neu zu schaffenden Heimatpreis ein.
Hier der Bericht der RP dazu:
„Politik in KorschenbroichAktive Bürger fordern einen Heimat-Preis
 Das Heimatministerium des Landes hat Anfang Juli eine entsprechende Förderrichtlinie verabschiedet. Aus Landesmitteln können Kommunen die Preise finanzieren.
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Peter Schneeberger wurde als Ratsmitglied verpflichtet

Unser Gründungsmitglied und langjähriger Ratsherr der Aktiven Bürger Gemeinschaft, Peter Drüll, verstarb am 19.04.2018 nach langer Krankheit.

Peter Schneeberger tritt die Nachfolge an und wurde vom Bürgermeister am 15.05.2018 als Ratsherr verpflichtet.

Wir gratulieren ihm dazu und freuen uns auf die gemeinsame Arbeit.

Peter Schneeberger übernimmt auch folgende Ausschüsse:

  • Mitglied des Wirtschaftsförderungsausschusses
  • Mitglied des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung und Denkmalpflege
  • Mitglied des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport
  • Mitglied des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung und Denkmalpflege
  • Mitglied des Ausschusses für Umwelt, Grundwasser, Energie und Klimaschutz
  • Ausschussvorsitzender des Liegenschaftsausschusses

 

Peter Schneeberger ist 52 Jahre alt, verheiratet und hat eine erwachsene Tochter.

Er ist Diplom-Kaufmann und wohnt in Kleinenbroich.

Anträge zum Haushalt 2018

Wie im letzten Jahr hat die Opposition aus Aktive, Bündnis 90/Die Grünen und FDP gemeinsame Anträge zur Haushaltsberatung formuliert.

Die Haushaltsprojektion 2018 bis 2021 der Verwaltung ist ein außerordentlich optimistisch aufgestellter Plan, ohne Berücksichtigung von Risiken bei den Steuereinnahmen, dem Bodenmanagement, der Kreisumlage und auch bei den Personalkosten. Es ist sozusagen ein „Wunschplan“ der Verwaltung.

Bereits beim HSP 2018 mit einem zur Zeit noch positiven Ergebnis von plus 960.000 EUR kann nur von einer reinen Momentaufnahme gesprochen werden.

Hier schwebt das Damoklesschwert der Kreisumlage von weiteren 1,4 Mio EUR über dem Haushaltsentwurf und damit ein Minus von rund 500.000 EUR.

Die Folge wäre in der ersten Hälfte 2018 bereits ein Nachtragshaushalt mit der Erhöhung der Grundsteuer B. Konsolidierungspotenziale sind deshalb außerordentlich wichtig und z.B. im Hinblick auf Flächenmanagement umzusetzen.
Anträge Haushalt 2018