„Einheitsbuddeln“

Das Land Schleswig-Holstein hat eine nachahmenswerte Aktion ins Leben gerufen: Einheitsbuddeln“.

Das Ziel ist ein sehr großes:

Jeder Bundesbürger pflanzt am Tag der Deutschen Einheit  einen Baum, das wären jedes Jahr rund 80 Millionen Bäume!

Die Aktive fand die Idee so gut, dass wir am 26.09.2019 im Stadtrat beantragt haben, diese Initiative auch in Korschenbroich zu starten. Natürlich war uns bewusst, dass die Zeit bis zum 3. Oktober sehr knapp war.

Einstimmig wurde nun im Ausschuss „Umwelt, Grundwasser, Energie und Klimaschutz“ der das Einheitsbuddeln für das nächste Jahr beschlossen. Die Verwaltung wird die Organisation übernehmen.Die Aktive wollte aber nicht bis nächstes Jahr warten und hat bereits 10 Rotbuchen gekauft und im Oktober und November eingepflanzt. Weitere Rotbuchen sollen folgen.

Glyphosat soll aus Korschenbroich verbannt werden – Antrag für den Umweltausschuss

Die Aktive beantragt, dass Korschenbroich frei von Glyphosat wird
.2018.10.24 Antrag Umwelt

Mittlerweile ist es weitgehend anerkannt, dass Glyphosat und glyphosathalte Mittel schädliche Auswirkungen auf die Umwelt sowie auf die menschliche Gesundheit haben.

Zudem trägt Glyphosat zum Artensterben bei, weil durch das Abtöten der Beikräuter vielen Insekten und damit auch den Vogelarten die Nahrungsgrundlage entzogen wird.

Vom Umweltministerium Rheinland-Pfalz ist der Einsatz von Glyphosat auf öffentlichen Flächen für dieses Bundesland schon verboten, bundesweit haben 110 Städte und Gemeinden den Einsatz von Glyphosat bereits verboten. Zahlreiche weitere Städte und Gemeinden diskutieren ein Verbot.

Auf städtischen Grundstücken werden Unkräuter in Korschenbroich schon heute überwiegend durch mechanische oder thermische Verfahren beseitigt, so dass der Aufwand für die Stadt überschaubar ist.

Pächtern von städtischen Grundstücken kann im Rahmen der privatrechtlichen Vertragsfreiheit ohne Weiteres aufgegeben werden, auf den Einsatz von Glyphosat zu verzichten. Sollten Pächter dies bei Vertragsverhandlungen ablehnen, sollte eine Vertragsverlängerung mit diesem Pächter nicht erfolgen.

 

Nordkanal-Gutachten zur Entschlammung liegt vor

Der grüne Umweltminister Remmel hat Anfang April in Kaarst die Ergebnisse des vor knapp zwei Jahren in  Auftrag gegebenen Gutachtens zum Nordkanal präsentiert.

Nötig ist nach Darstellung des Gutachters Folgendes:

  1. Auf Neusser Stadtgebiet müssen die im Kanal eingebauten Schwellen entfernt werden, die das Wasser künstlich aufstauen. Dies allein führt schon zu einer erheblichen Verbesserung der Ökologie des Gewässers. Daneben wird so schrittweise der im Kanal enthaltene Schlamm abgetragen.

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Baugebiet „An der Niersaue“

Langsam nimmt das neue Baugebiet „An der Niersaue“ Fahrt auf. Die Baustraßen werden angelegt und das Bewerbungsverfahren für die Grundstücke hat begonnen.
Die Stadt Korschenbroich bietet 42 Baugrundstücke mit einer Größe zwischen 293 qm und 588 qm zur Bebauung mit Einfamilienhäusern bzw. Doppelhaushälften sowie Garage bzw. Stellplatz zur Eigennutzung an.

Die Anzahl der Interessenten übersteigt die Zahl der Grundstücke um ein Vielfaches.
Daher wird das Auswahlverfahren eine Herausforderung um die gerechte Zuteilung der Grundstücke sicherzustellen.

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Das Grundwasser steigt im südlichen und westlichen Teil von Korschenbroich deutlich höher als bislang berechnet

Im Umweltausschuss wurde vom Erftverband über neue Berechnungen zum höchsten zu erwartenden Grundwasserstand in Korschenbroich berichtet.

Durch Berücksichtigung anderer bzw. neuerer Daten und der Erfahrungen der letzten Jahre (so traten 2011 im Bereich der Niers höhere Grundwasserstände auf als erwartet) wurden die sog. „Grundwassergleichen“ neu berechnet.

Ergebnis ist, dass insbesondere in Herrenshoff, Neersbroich, Glehn und in Steinhausen mit deutlich höheren Grundwasser-ständen als bislang bekannt zu rechnen ist.

Die Erhöhung bewegt sich in einem Rahmen zwischen 10 und 40 cm, wobei die höchsten Werte in den südlichen Ortsteilen (insb. Neersbroich) zu erwarten sind.

Die Aktive hat den Bürgermeister gebeten, für die betroffenen Ortsteile eine Informationsveranstaltung durchzuführen. Sobald es einen Termin gibt, werden wir Sie informieren.

Detaillierte Informationen des Erftverbandes finden sie hier.