Machen Sie mit – Seien Sie solidarisch und schützen sich und andere vor nassen Kellern!

Seit Dezember 2011 betreibt der Erftverband in den Ortsteilen Herrenshoff, Raderbroich, Kleinenbroich und Pesch sieben Brunnen und einen Schwimmponton auf einem ehemaligen Baggersee zur Kappung von Grundwasserspitzen. Mit diesen können ca. 900 Häuser wirkungsvoll vor Vernässungsproblemen durch hohe Grundwasserstände geschützt werden. Finanziert wird dies von der Bevölkerung in den betroffenen Ortsteilen (80 %) und der Stadt Korschenbroich (20 %).
Dieser Vertrag läuft nun zum Ende des Jahres aus.
Damit auch weiterhin Schutz vor hohen Grundwasserständen gewährleistet ist, müssen diese Kappungsmaßnahmen fortgeführt werden.

Dieser Vertrag ist wie eine Versicherung: Man hofft, dass man ihn nicht braucht, ist aber geschützt, wenn das Grundwasser ansteigt.

Und dass es ansteigt, ist durch den Braunkohleausstieg sehr sicher!

Für die Fortführung der Kappungsmaßnahmen ab Dezember 2021 sind Investitionen von rd. 230.000 € in die Grundwasserkappungsanlagen geplant. Darin ist auch eine Generalüberholung der Förderpumpen und des Pontons enthalten. Mit den geplanten Maßnahmen kann sichergestellt werden, dass die Kappungsanlagen weiterhin zuverlässig betrieben werden können.

Wird die nötige Anzahl an Verträgen nicht erreicht, so werden die Brunnen rückgebaut und die Bürger*innen sind ohne Schutz vor steigendem Grundwasser! Den Stand der zugesagten Verträge sehen Sie hier.

Fortsetzung der Kappungsmaßnahmen/Solidarität der Bürgerschaft ist gefragt

Damit die Keller trocken bleiben

(Quelle: Stadt Korschenbroich )Die Bürgerinnen und Bürger in Herrenshoff, Raderbroich, Kleinenbroich und Pesch sind gefragt: Sie können durch ihr solidarisches Verhalten dazu beitragen, dass ihre Häuser auch künftig trocken bleiben.

Erläuterungen hierzu lesen Sie auch im Flyer zu diesem Thema.

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Presseeinladung zum Zoom-Meeting

(Quelle: Stadt Korschenbroich) Fortführung der Grundwasserkappungsmaßnahmen bis 2031

Seit knapp zehn Jahren betreibt der Erftverband in enger Abstimmung mit der Stadt Korschenbroich das Grundwasser-Management im Stadtgebiet. Grundwasser-Spitzen werden gekappt, um Häuser vor hohen Grundwasserständen zu schützen. Nun soll die Maßnahme um weitere 10 Jahre verlängert werden. Gerne möchten wir die Maßnahme sowie die Vorgehensweise in einem Pressegespräch am

Donnerstag, 11.03.2021 um 15.30 Uhr, via Zoom-Meeting
Zugangsdaten: https://us02web.zoom.us/j/84933170338?pwd=OEQzVzdmVkRxOFdvTXVJQVU5TmVkUT09
Meeting-ID: 849 3317 0338
Kenncode: 889836

näher erläutern. Als Gesprächspartner stehen Ihnen Bürgermeister Marc Venten, der technische Beigeordnete
Georg Onkelbach, der Amtsleiter für Stadtplanung und Bauordnung Dieter Hoffmans sowie vom Erftverband die
Herren Dietz und Simon zur Verfügung.

Antrag zur Fortführung der Maßnahmen zur Kappung der Grundwasserspitzen

Die im Jahr 2011 abgeschlossenen Verträge für die Grundwasserkappungsmaßnahmen in den Ortsteilen Herrenshoff, Raderbroich, Pesch und Kleinenbroich laufen nach 10 Jahren im Jahr 2021 aus.
Offen ist derzeit, ob und wie diese Maßnahmen fortgesetzt werden, was im Wesentlichen daran liegt, dass für die Jahre 2021 ff. die Finanzierung zu klären ist.

Aus diesem Grund beantragte unsere Fraktion bereits im Hauptausschuss, der am 25. Juni an Stelle des Rates tagte, zur nächsten Sitzung des Ausschusses für Grundwasser, Umwelt, Energie und Klimaschutz einen mit dem Erftverband abgestimmten Zeitplan vorzulegen.
In der Sitzung des Umweltausschusses am 01. September kam unser Antrag auf die Tagesordnung. Der Ausschuss empfiehlt dem Rat, die Maßnahmen zur Grundwasserkappung wie bisher fortzuführen. Der Beschluss erfolgte einstimmig, ohne Gegenstimme.

Holger Diez vom Erftverband nahm Stellung zum Sachstand und legte Zahlen zur weiteren Finanzierung vor. Rund 230.000 Euro will der Erftverband zwischen 2021 und 2031 in die Grundwasserkappungsmaßnahme in Korschenbroich investieren. Damit es so weit kommt, müssen Bürger aus den betroffenen Ortsteilen Herrenshoff, Raderbroich, Kleinenbroich und Pesch rund 79.000 Euro im Jahr beisteuern.
Die Überschüsse der vergangenen zehn Jahre, in der die Pumpen vor allem stillstanden, werden entsprechend der alten Gesamtbeträge gestaltet.Das bedeutet, dass bei einer gleichbleibenden Anzahl an Beteiligungen zwar in jedem betroffenen Ortsteil der zu leistende Betrag pro Bürger sinkt, allerdings in sehr unterschiedlichem Maße. Sollten sich wiederum 190 Pescher beteiligen, müssen diese jeweils nur 43 statt zuvor im Schnitt 132 Euro im Jahr zahlen. In Raderbroich sinkt der Betrag hingegen bei wiederum 85 Beteiligungen nur von zuvor im Schnitt 154 auf 146 Euro.
Im Artikel der Rheinischen Post vom 03.09. lesen Sie weitere Einzelheiten.